Mitgliederservice

 

Folgende Dokumente können Sie bei Bedarf bei Ihrer Rechtsanwaltskammer anfordern:

  • Geschäftsordnung
  • Geschäftsordnung des Vorstandes
  • Beitrags-, Gebühren- und Umlageordnung
  • Gebührenordnung für das Berufsaus- und -fortbildungswesen
  • Übersicht über die Abteilungen des Vorstandes
  • Wahlordnung zur Wahl des Vertreters der Rechtsanwaltskammer in die Satzungsversammlung                           
  • Beschwerdeordnung
  • Prüfungsordnung Rechtsanwaltsfachangestellte und Rechtsfachwirt
  • Verfahrensordnung der Schlichtungsausschüsse
  • Übersicht über die Ausschüsse

 

Anzeige einer Vertreterbestellung

Hier finden Sie das Formular für die Anzeige einer Vertreterbestellung gemäß § 53 Abs. 2, 6 BRAO.

 

Übersicht über EU-Bußgeldkataloge

Über das Verkehrsrecht sowie die Konsequenzen von Verkehrsverstößen in Deutschland, zahlreicher anderer EU-Länder sowie der Schweiz informiert die Seite www.bussgeldkataloge.eu.

 
Neue Online-Plattform zur alternativen Streitbeilegung zwischen Verbrauchern und Unternehmern

Am 15. Februar 2016 wurde der Zugang zur Plattform für die Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) zur außergerichtlichen Regelung von Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Unternehmern bei Online-Käufen eröffnet. Über die OS-Plattform können Verbraucher, die Probleme bei Online-Käufen haben, eine Beschwerde gegen das Unternehmen einleiten und mit diesem eine Einigung vor einer nationalen Einrichtung der alternativen Streitbeilegung erzielen. In einigen Ländern, darunter auch Deutschland, können sich auch Händler über einen Verbraucher beschweren.

Weiterführende Links:

 

Verschwiegenheitspflichtserklärung

Die Verschwiegenheit bildet die Grundlage für das Vertrauensverhältnis zwischen Rechtsanwalt und Mandant. Als maßgebliches Wesensmerkmal anwaltlicher Tätigkeit ist auf die Einhaltung dieser Pflicht ebenso sorgfältig zu achten wie auf das damit korrespondierende Zeugnisverweigerungsrecht. Demgemäß bestimmt § 2 Abs. 1 BORA, dass der Rechtsanwalt zur Verschwiegenheit berechtigt und verpflichtet ist. Konsequenterweise muss der Rechtsanwalt seine Mitarbeiter und alle sonstigen Personen, die bei seiner beruflichen Tätigkeit mitwirken, ausdrücklich zur Verschwiegenheit verpflichten und anhalten (§ 2 Abs. 4 BORA).

Ein Muster einer solcher Erklärung finden Sie hier: Verschwiegenheitsverpflichtung.

 

 

LL.M.-Masterstudiengang "Anwaltsrecht und Anwaltspraxis" für Anwältinnen und Anwälte, Assessoren und Referendare

Der Masterstudiengang "Anwaltsrecht und Anwaltspraxis" schafft die notwendige Verbindung aus Theorie und Praxis. Berufsbegleitend können Anwältinnen und Anwälte, Assessoren und Referendare im Fernstudium vertiefte Kenntnisse in anwaltlichen, rechtlichen und unternehmerischen Fragestellungen erwerben und diese Kompetenzen durch einen LL.M.-Titel nach außen dokumentieren. Alle Teilnehmer erhalten derzeit für die Dauer des Studiengangs zusätzlich einen kostenlosen Beck-Online Zugang. Mehr Informationen finden Sie auf dieser Website.

 

Datenschutz-Checkliste für die Anwaltskanzlei des DAV

Zuverlässiger Datenschutz ist in jeder Anwaltskanzlei unerlässlich, da hier in besonderem Maße personenbezogene Daten im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes verarbeitet werden. Der Deutsche Anwalt Verein hat eine Checkliste erstellt, die schrittweise auf alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der personen- und mandatsbezogenen Daten eingeht.

Die Checkliste mit weiteren Maßnahmen zum Datenschutz finden Sie hier.

 

Daten- und Aktenvernichtung in Rechtsanwaltskanzleien

Im Deutschen Anwaltsverlag ist die eBroschüre "Daten- und Aktenvernichtung in der Anwaltskanzlei" erschienen. Der Datenschutzexperte Rechtsanwalt Dr. Robert Kazemi beantwortet kurz und verständlich Fragen zum rechtssicheren Umgang mit Akten und Daten. Die eBroschüre wird kostenlos zum Download http://www.anwaltverlag.de/aktenvernichtung zur Verfügung gestellt.

 

Praxisleitfaden für Rechtsanwälte: Erkennen und Verhindern von Geldwäsche

Am 21. Oktober 2014 wurde im Rahmen der diesjährigen Jahreskonferenz der IBA (International Bar Association) in Tokio der neue Praxisleitfaden für Rechtsanwälte: Erkennen und Verhindern von Geldwäsche (“Lawyer’s Guide to detecting and preventing money laundering”) vorgestellt. Verantwortlich für die Erstellung des Leitfadens waren neben der IBA die ABA (American Bar Association) sowie der Rat der europäischen Anwaltschaften CCBE. Der Leitfaden enthält neben einer Übersicht über das anwendbare Recht eine Darstellung möglicher Gefahrensituationen, wie Rechtsanwälte in Geldwäschedelikte verwickelt werden können. Ferner finden sich darin Empfehlungen für Vorgehensweisen, um frühzeitig Geldwäschedelikte zu erkennen und zu verhindern. In dem letzten Abschnitt des Leitfadens werden Fallstudien aus der Praxis vorgestellt, um Rechtsanwälten das Erkennen möglicher Risikosituationen zu erleichtern.

 
Europäisches Insolvenzregister
Am 7. Juli 2014 hat die Europäische Kommission die EU-weite Vernetzung nationaler Insolvenzregister eingeleitet. Sieben Mitgliedstaaten sind ab sofort verknüpft: Deutschland, Estland, Niederlande, Österreich, Rumänien, Slowenien und die Tschechische Republik. Das Register ist auf dem E-Justizportal zugänglich und enthält alle relevanten Informationen für Investoren. Außerdem lassen sich laufende Insolvenzverfahren mit grenzübergreifendem Bezug anhand der Informationen verfolgen.
EU-weites Insolvenzregister
 
 
Rechtsprechungsdatenbank „ius menschenrechte“

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat unter http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/rechtsprechungsdatenbank-ius-menschenrechte.html die Rechtsprechungsdatenbank „ius menschenrechte" eingerichtet. Eingestellt sind ausgewählte Entscheidungen internationaler Spruchkörper, wie der UN-Fachausschüsse, des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) und des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH). Mit der Datenbank soll der Zugang zu menschenrechtlichen Informationen gebündelt werden, um insbesondere Rechtsanwälten und Richtern die Arbeit zu erleichtern. Auch wenn sich die Entscheidungen des EGMR, des EuGH und der UN-Fachausschüsse gegen andere Staaten richten, sind sie für die Rechtspraxis in Deutschland relevant. Alle Entscheidungen sind auf deutsch zusammengefasst und können im Volltext als PDF (vorwiegend auf englisch) heruntergeladen werden. Die Datenbank beinhaltet derzeit im Schwerpunkt Entscheidungen zu den Themen Diskriminierungsschutz, Geschlechtsspezifische Gewalt, Menschenhandel und Behinderung. Sie wird durch das Institut kontinuierlich ausgebaut. Beabsichtigt ist, sie um die Themen Rassismus, Folterverbot oder Migration/Flucht zu ergänzen.

 
Geänderte Bedingungen der Beschwerdeerhebung vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Am 1. Januar 2016 wird eine Neufassung des Artikels 47 der Verfahrensordnung des Gerichtshofs in Kraft treten. Diese - kleineren - Änderungen werden in der Pressemitteilung des Gerichtshofs vom 1. Dezember 2015 näher erläutert.

Im Zuge dieser Änderungen sind alle einschlägigen Dokumente einschließlich des Beschwerdeformulars und des Merkblatts zum Ausfüllen des Beschwerdeformulars auf den neusten Stand gebracht worden. Sie werden ab dem 1. Januar 2016 auf der Internetseite des Gerichtshofs verfügbar sein.

 
Informationen für Rechtsanwälte zur Handhabung der Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung

Die Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung (DL-InfoV) regelt Informationspflichten von Dienstleistungserbringern und enthält somit auch Pflichten, die von Rechtsanwälten zu beachten sind. Ziel ist die Schaffung von mehr Transparenz für und Schutz der Dienstleistungsempfänger. Die DL-InfoV unterscheidet zwischen Informationen, die stets bereitgehalten, und solchen, die nur auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden müssen.

Weitere Informationen enthält das Merkblatt der Bundesrechtsanwaltskammer http://www.brak.de/w/files/02_fuer_anwaelte/dl_infov.pdf.

 

Neue Informationspflichten zur Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) u. U. auch für Rechtsanwälte

Seit dem 09.01.2016 gibt es aufgrund der sog. ODR-Verordnung (EU-Verordnung 524/2013) neue Informationspflichten für Betreiber von Internetseiten, die unter Umständen auch für Rechtsanwälte verbindlich sind. Mehr.

 

Wie sag ich's dem Mandanten? - Wie Anwälte ihre Honorarinformation optimieren

von Frau Johanna Busmann*

"Im Mandantengespräch ist die Honorarinformation die Sollbruchstelle! Selbst wenn die Präsentation anwaltlicher Leistung gegenüber dem Interessenten noch locker und überzeugend gelang; die Antwort auf die einfache Frage: "Wie teuer ist das alles?" reißt im Nu alles ein, was der Anwalt mit mehr oder weniger Mühe aufgebaut hat..."

Den gesamten Artikel lesen Sie hier.
 
*Mit freundlicher Genehmigung der Autorin, Frau Johanna Busmann - sie ist Anwaltsberaterin und Trainerin für Rhetorik und Kommunikation in Hamburg
 
sowie des Berliner Anwaltvereines e.V.. 
 
 
Die Zehn Gebote für Rentabilität in Ihrer Kanzlei

von Frau Johanna Busmann*

"Hat auch Ihre Kanzlei am Geldende noch reichlich Monat übrig? Dann wird es Zeit, das umzudrehen!

Kanzleien sind Wirtschaftsunternehmen. Sie sind daher immer automatisch profitorientiert – und leider nur manchmal profitabel! Die wirtschaftliche Situation einer Kanzlei ist ablesbar an dem Zusammenhang von Zeit und Geld. Die Honorarinformation ist nur eine von vielen Faktoren, die die Rentabilität Ihrer Kanzlei beeinflussen. In diesem Artikel werden diese fünf zentralen Erkenntnisse zur Honorarpolitik in Kanzleien näher beleuchtet:

Das Honorarthema gehört – verständlich präsentiert – ins Erstgespräch !
  • Verhandeln Sie nicht über Ihr Honorar, sondern informieren Sie darüber!
  • Seien Sie auf Einwände gefasst und bleiben Sie Sieger! Ihre Leistung ist nicht teilbar!
  • Schaffen Sie eine markt-, kanzlei- und zielgerechte Preispolitik!
  • Senken Sie Ihr Honorar niemals aus Not, sondern nur aus taktischen Gründen!"

Den gesamten Artikel lesen Sie auf der Homepage der Frau Busmann hier (www.busmann-training.de).